Mykonos - Kalo Myli - Ano Mera - Agios Sostis - Super Paradise Beach - Agrari Beach

 

Aida tendert vor MykonosAls wir heute Morgen aufwachen, liegen bereits vor Mykonos. Allerdings haben wir hier nicht am Kai angelegt, sondern müssen heute tendern, um nach Mykonos zu kommen. Oh dann sollten wir mal in die Strümpfe kommen, denn wir haben für 9:30 Uhr einen Mietwagen bestellt. Wir gehen frühstücken und tendern dann nach Mykonos Stadt. Das Tenderboot bringt uns direkt in den Hafen und wir sind somit direkt im Zentrum von Mykonos. So dann schnell zum vereinbarten Treffpunkt und den Mietwagen übernehmen. Wie auch in Volos haben wir den Mietwagen über den ADAC bestellt und ihn zum Hafen bringen lassen. Da das Tendern etwas länger gedauert hat, sind wir aber zu spät. Dumm gelaufen, war denn nun noch keiner hier oder ist Herr Alamo schon wieder weg? Nach einem Telefonat wissen wir, dass bereits jemand hier war und er 15 Minuten gewartet hat, bevor er wieder in die Zentrale gefahren ist. Tja, schade dass wir uns um 16 Minuten verspätet haben. Okay es dauert keine 5 Minuten, da ist unser Mietwagen da und wir können aufbrechen.
Holger auf dem Kalo Myli in MykonosWir fahren zuerst zu dem Wahrzeiten von Mykonos, den vier Windmühlen am westlichen Ortsrand von Mykonos Stadt. Die Mühlen liegen auf dem Kalo Myli, dem Windmühlenberg. Die Zufahrt durch enge Straßen führt uns zu einem Parkplatz, der restlos überfüllt ist. Da wirklich nichts mehr frei ist, stellen wir uns ins Halteverbot. Egal, wird schon gut gehen. Die Windmühlen haben zwar keine Flügel mehr, wirken aber trotzdem imposant, besonders mit der AIDA im Hintergrund. Von dem Kalo Myli haben wir auch einen super Blick zurück auf Mykonos Stadt. Am Ufer drängen sich dicht an dicht dreistöckige Häuser, die noch aus der Zeit der Seeräuberei hier stehen. Die Untergeschosse der Häuser werden direkt vom Meer umspült und hatten durch ihren direkten Meerzugang eine große Bedeutung als Warenumschlagsplatz. Dieser Bereich von Mykonos Stadt wird auch klein Venedig genannt.
Kalo Myli in Mykonos - Windmühlen

 

Mykonos spielt lange Zeit im internationalen Tourismus überhaupt keine Rolle. Viel wichtiger war die vorgelagerte Insel Delos, Heimat von Apollon und Artemis. Delos war einst das religiöse Zentrum der Kykladen. Heute lebt Mykonos weitestgehend von seinen langen Stränden und seinem Ruf das heißeste Nachtleben weit und breit zu bieten. In den 1950ern war Mykonos Treffpunkt des Jetset. Hier tummelten sich die Reichen und Schönen oder die, die sich dafür hielten. Der Tourismus brachte der armen Insel reichlich Devisen und beachtlichem Wohlstand.

Mykonos Panorama

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Ano Mera - MykonosWir verlassen Mykonos Stadt und fahren durch eintönige Landschaft nach Ano Mera. Der Ort liegt 8km außerhalb von Mykonos Stadt im Inselinneren. Ein Ortsanfang und Ortsende ist gar nicht zu erkennen. Der Ort ist so zersiedelt, dass niemand weiß wo er anfängt und wo er aufhört.
Ano Mera - Mykonos

 

 

 

 

 

Dafür ist der Ortsmittelpunkt klar definiert. Die von Tavernen umgebene Platia ist Treffpunkt für Touristen und Einheimische. Unter Eukalyptusbäumen stehen ein paar Tavernen, in denen man sich trifft und sich erholt. Vom Dorfplatz sind es auch nur ein paar Schritte zum Kloster Panagia Tourliani aus dem 16. Jahrhundert. Na nach den Meteora Klöstern beeindruckt uns dieses Kloster natürlich nicht mehr und wir machen uns auf den Weg zum ersten Strand auf Mykonos.

 

Unterwegs zur idyllischen Bucht von Agios SostisDazu fahren wir entlang der tief eingeschnittenen Bucht Ormos Panormos im Norden der Insel. Diese Bucht ist schön ruhig und wird fast nur von Einheimischen und von Surfern besucht. Der Strand von Panormos mit seinen Sanddünen wird von roten Klippen gerahmt. Wir halten hier jedoch nicht an und fahren bis zum Ende der Straße zur idyllischen Bucht von Agios Sostis. Hier gibt es ein paar Ferienhäuser und eine einsame Taverne. Wir schauen uns in Ruhe um und genießen die Stille hier.

Bucht von Agios Sosti

 

 

Zu viel Ruhe ist auch nichts, also weiter geht es. Wir fahren quer über die Insel und dabei wird deutlich wir karg die Insel ist. Es gibt fast kein Grün, nicht mal Bäume. Schön sieht diese eintönige Landschaft nicht unbedingt aus. Beim überqueren der Insel kommen wir auch am Flughafen vorbei. Der Flughafen selber ist nichts Besonderes, aber witzig ist, dass genau parallel zur Startbahn die Straße um das Flughafengelände herum führt.

 

Panorama - Bucht von Agios Sosti


Super Paradise Beach - Mykonos

 

 

Uns führt der Weg in den Süden der Insel, denn zwischen Psarou und Elia befinden sich die schönsten Strände von Mykonos. Wir haben uns den Super Paradise Beach ausgesucht um einen Stopp einzulegen. Die Zufahrt zieht sich recht lang hin. Das letzte Stück geht über eine sehr steile, schmale Straße.

 

 

Der 400m lange Strand bietet alles was das Herz begehrt. Selbstverständlich Liegen und Schirme, aber auch eine nette Strandbar und ausgefallene Sitzmöglichkeiten wie zum Beispiel dieses Holzschiff.

Super Paradise Beach - MykonosSuper Paradise Beach - Mykonos

 

 

 

 

 

 

 

 

Ela am Super Paradise Beach - Mykonos

 

Eine nette Idee finde ich diese Art Wassertaxis, die, die einzelnen Strände miteinander verbinden. Wir suchen uns an dem 400m langen Strand ein ruhiges Plätzchen und beobachten das bunte Treiben. Der benachbarte Paradise Beach ist eine Art Partystrand. Hier ist die Musik deutlich lauter und es herrscht in der Hochsaison Party bis tief in die Nacht.

 

 

Super Paradise Beach - Mykonos - Panorama

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Deutlich ruhiger geht es dagegen am Agrari Beach zu. Auch der liegt in der Nähe vom Paradise Beach und ist ideal für Familien. Hier geht es beschaulich zu und mit 500m Breite ist es leichter einen ruhigen Platz zu finden.

Agrari Beach - Mykonos - Panorama

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